Klaus Theweleit

Theweleit wurde 1942 in Ostpreußen geboren und wuchs als Flüchtlingskind in Schleswig-Holstein auf dem Dorf auf. Er begann mit fünf Fußball zu spielen, eine schwere Knieverletzung stoppte seine Vereinskarriere mit 19 Jahren.

Klaus Theweleit lebt heute in Freiburg und ist Professor für Kunst und Theorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Er hat Lehraufträge in den USA, der Schweiz und Österreich. Seine Arbeitsbereiche sind Faschismustheorie, Theorie der Gewalt, Film und Popkultur.

Als Schriftsteller veröffentlichte Theweleit u.a. "Männerphantasien", "Buch der Könige", "Objektwahl: All you need is Love", "Das Land, das Ausland heißt" und "Tor zur Welt".

2003 erhielt er den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay.

Wie kommt die Indianerprinzessin unter die Burka: Ein Gespräch mit Klaus Theweleit über die 400-Jahr-Feier von Jamestown, die vielen Gründungsmythen der USA und eine für den Antiterrorkampf taugliche Interpretation der Pocahontas-Legende ...

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Neuste Veröffentlichung: Jimi Hendrix - Eine Biographie
Das Buch will zum Hendrix-Hören hinführen. "Die Gitarre ,klingt’ nicht mehr, sie heult, sie schreit" , heißt es über Hendrix’ Spiel. Wie er das hinbekommen hat, was die Konkurrenten Clapton, Townsend, Beck so beeindruckt hat, wird beschrieben: Wie etwa Hendrix die Verstärker aufdrehte, wie er mit seinen überlangen Fingern Vibrato erzeugte, wie er zwei Saiten gleichzeitig spielte, deren eine er verzog, um das normale Intervall zu sprengen. Der Gitarrengott als begnadeter Techniker (geübt hat er wie besessen).

Klaus Theweleit / Rainer Höltschl:
Jimi Hendrix. Eine Biographie.
Rowohlt, Berlin 2008. 254 Seiten, 17,90 Euro

 

 

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